|
Die Studie analysiert aktuelle Sanierungsfälle und gibt Ausblick zur zukünftigen Entwicklung
Ausgangslage In den letzten Jahren gerieten immer mehr Schiffsfonds in Schieflage, Sanierungskapital wurde ein fester Bestandteil des aktiven Managements von Schiffsgesellschaften. Die Studie „Sanierungskapital für Schiffsfonds – Konzepte und Tendenzen“ zeigt erstmals auf, welche Sanierungskonzepte sich in der Praxis bewährt haben und gibt zudem einen Ausblick auf die Entwicklung der kommenden Jahre.
Erste Sanierungswelle abgeschlossen Die Datenbasis für die Analyse bildet die größte Datenbank von aktuell bewerteten Schiffsfonds der Deutschen FondsResearch. Demnach konnten 262 Schiffe mit einem Gesamtkommanditkapital von ca. 3,4 Milliarden Euro durch ein schlüssiges Sanierungs-konzept in Fahrt gehalten werden. Die Durchschnittsverzinsung des neuen Kapitals betrug 10,7 % p.a. bei einem durchschnittlich vereinbarten Bonus von 30,6 % spätestens bei Liquidation. Containerschiffe sind mit rund 85 % am häufigsten von Sanierungen betroffen, gefolgt von Produkten-/Chemikalientankern (6 %) und Mehrzweckfrachtschiffen (5 %). Etwa die Hälfte aller Schiffsbeteiligungen wurde per Eigenkapital saniert, an zweiter Stelle folgte die Sanierung per Gesellschafterdarlehen. Darüber hinaus beleuchtet die Studie auch den Sonderfall der Sanierung von Dachfonds, bei denen meist nicht alle darin zusammengefassten Schiffe betroffen sind.
Sanierungsgefahr steigt In der aktuellen Situation stehen sowohl bereits sanierte als auch nicht-sanierte Schifffahrtsgesellschaften mit Liquiditätsproblemen allerdings vor neuen Herausforderungen. Dass immer mehr Beteiligungen die Insolvenz droht, zeigt ein Blick auf die Zahlen: 64 noch nicht sanierte Schiffe mit einem Gesamtkommanditkapital von rund 773 Millionen Euro befinden sich laut Deutscher FondsResearch in akuter Sanierungsgefahr. Diesen Status vergibt das Unternehmen, wenn die begründete Gefahr besteht, dass die Gesellschaft in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten könnte. Parameter dafür sind beispielsweise die Ausschöpfung des finanziellen Rahmens oder das Anfallen außerordentlicher Kosten bei einer angespannten Finanzlage. Die konkrete Bewertung und Evaluierung der Kommanditgesellschaften folgt dabei stets einem konservativen Ansatz.
Neue Konzepte sind gefragt Konnten in der Vergangenheit durch sorgfältig ausgewählte Konzepte Banken und Anleger von der Sinnhaftigkeit von Restrukturierungsmaßnahmen und Kapitalerhöhungen bei Schiffsfonds überzeugt werden, wird dies in den nächsten Monaten immer schwerer fallen. Alternative Finanzierungen, die alle Beteiligten mit ins Boot holen, sind gefragt. Die Bildung von Pools, die Beteiligung von Zweitmarktfonds aber auch der Einstieg institutioneller Investoren werden eine größere Rolle spielen. Zwar gehen Prognosen davon aus, dass sich der Markt der Schiffsbeteiligungen langfristig stabilisieren wird. Doch während die generelle Aussage „Nahezu jedes Schiff ist mit dem richtigen Konzept zu retten“ in der ersten Sanierungswelle noch Bestand hatte, wird sie in der zweiten Sanierungswelle ihre Gültigkeit verlieren.
Studie jetzt online bestellen Neben einer statistischen Auswertung der aktuellen Sanierungsfälle werden in der vorliegenden Studie die Sanierungen durch Eigenkapital und Gesellschafterdarlehen detailliert vorgestellt. Auch die Sanierung von Dachfonds wird in Theorie und Praxis erläutert. Konkrete Beispiele von Sanierungsfällen runden die umfassende Betrachtung des Themas ab. Die 60-seitige Studie „Sanierungskapital für Schiffsfonds – Konzepte und Tendenzen“ können Sie für einen Preis von Euro 195,- bestellen per
Download Bestellformular Telefon: 040 3006189-0 E-Mail: studie@deutsche-fondsresearch.de
|